mOSTen – Party – Freitag – 12.02.2010

Gegen den Winter! Für mehr Sommer!
Rhino Kneipe goes Osten.
Eine musikalische Reise dorthin, wo die Sonne aufgeht. Im Gepäck haben DJ Bogdan und Freunde grenzenlosen Ethno Folk von der Ostsee bis zur Adria.
Kommt und lasst die Sonne rein.

* TIPTOP-UNDERGROUND MASSAKA (Slovacia), BOGDAN (Fr) & Mr. SALAMANDER (Fr)*

Geöffnet ab 20.00Uhr Eintritt frei, is ja klar

„Stadtgespräch“ – Pressemitteilung vom 8.2.2010

Am Freitag, den 5. Februar 2010, gab es erneut den Versuch mit der Stadt ein Gespräch zu führen.

Die Stadtverwaltung lud das Wagenkollektiv “Kommando Rhino” zu einem Gespräch ins Bilderzimmer des Rathauses ein.
Dies hat jedoch nicht stattgefunden, denn schon auf dem Flur wurde über die Gesprächsrahmenbedingungen diskutiert.

Nach nicht einmal zehn Minuten verließ der OB Herr Dr. Salomon den Ort, wodurch er deutlich machte, dass das Gespräch mit ihm nicht mehr stattfinden werde. Nach weiteren zehn Minuten war Klar, dass heute kein Dialog möglich sein wird.


Zur fachlichen Unterstützung und Beratung haben wir unsere Anwältin und einen Sachverständigen mitgebracht. Für die Stadt waren diese Rahmenbedingungen für ein Gespräch undenkbar.

Die Anwesenheit von Bobby Glatz, der sowohl als sachverständiger Berater für “Kommando Rhino” und auch in seiner Rolle als Stadtteilvertreter, von uns zum Gespräch eingeladen wurde, war von Seiten der Stadtverwaltung nicht erwünscht.
Auch über die zu besprechenden Themen herrschte, obwohl zuvor deutlich kommuniziert, Uneinigkeit.

Für uns war die Diskussion über eine Zwischennutzung des M1 Geländes, also eine Koexistenz neben dem Expo-Themenpark, von Bedeutung, da nicht nur wir, sondern auch viele BewohnerInnen der Vauban und der Stadtteilverein dies für wünschenswert halten.
Die Stadt hingegen wollte darüber nicht mit uns reden und berief sich auf einen Beschluss des Gemeinderates, der eine Koexistenz ausschließe.

Ein weiteres Thema unsererseits war die längst überfällige Einrichtung eines WäglerInnenkomitees. Dadurch wäre es möglich eine zukünftige Gesprächsbasis für Freiburger WäglerInnen und Stadtverwaltung zu schaffen. Doch auch auf dieses Thema wurde von Stadtseite nicht eingegangen.

Wie zu erwarten, wollte die Stadt ein Informationsgespräch zu den Standorten eines neuen Wagenplatzes mit uns führen. Uns jedoch war es wichtig, dass dieses Treffen ein konstruktives Gespräch wird und keine reine Informationsveranstaltung.
Auf dieser Grundlage konnten und wollten auch wir das Gespräch nicht führen.

Mit der Stadtverwaltung wurde damit verblieben, sich Ende Februar wieder zu treffen und dann explizit über die möglichen Standorte zu sprechen. Dies ist jedoch nicht das was wir wollen! Wir sind dennoch auf diesen Vorschlag der Stadt eingegangen, um unsere, immer noch bestehende, Gesprächsbereitschaft zu signalisieren.

Weiterhin fordern wir:
- neue selbstverwaltete Wagenplätze in Freiburg
- die Zwischennutzung des M1-Geländes, also eine Koexistenz
un­se­res Wa­gen­platz­kol­lek­tivs mit dem Expo- Themenpark
- die Gestaltung des M1-Geländes den in der Vauban lebenden Menschen
zu überlassen
- mit Hilfe eines WäglerInnenkomitees die Situation aller in Freiburg in Wagen lebenden Menschen zu verbessern

Und wollen mit der Stadtverwaltung darüber diskutieren, anstatt nur eine möglichst schnelle, unkomplizierte Lösung für unser Wagenkollektiv zu finden.

Für mehr selbstverwaltete Wagenplätze und Solidarität!

Redebeitrag bei RDL

Vauban-Parade

Initiiert von BewohnerInnen der Vauban und in Zusammenarbeit mit dem Stadtteilverein “Kommando Rhino” lief die Winterzauberparade am Samstag dem 30.01.2010, bei wirklichem Winterwetter, laut und bunt quer durch die Vauban.
Eröffnet wurde die Parade mit einer Ausstellung von drei Bildhauern und einem Maler im Kieselgarten des M1 Platzes, mit Sambamusik (Sambasta) und einer Informationsveranstaltung des Stadtteilvereins zum Thema BürgerInnenbeteiligung zur Gestaltung des M1 Geländes.
Für kulinarische Genüsse, wie Kaffe, Tee und Glühwein, sowie Waffeln für den Hunger sorgte “Kommando Rhino” im Cafe des Wagenplatzes. Nach einer Rede vom Vertreter für den Stadtteilverein Bobby Glatz und von Maria Vieten (UL) startete die Parade mit ca. 200 Menschen von Groß bis Klein Richtung Wendeschleife. Mit eingebunden waren ein Redebeitrag zum Thema “BürgerInnenbeteiligung” auf dem Marktplatz der Vauban und ein kleines Konzert des S.U.S.I.Chors am Ende der Strecke. Auf der Parade gab es sieben Vehikel zu bestaunen die zum Teil mit Transparenten eine aktive Bürgerbeteiligung forderten. Andere transportierten eine Musikanlage zum lauschen, Feuertonne zum wärmen oder eben auch die kleineren MitstreiterInnen . Außerdem wahren auch viele Kinderwägen vertreten.

Wieder zurück im Kieselgarten folgte eine Feuershow von „Fuego Danzarun“ aus Freiburg und VoKü gab`s von der „AntiSpe“.
Abgerundet wurde der Abend mit einer Reggae Party in der Rhino-Kneipe, die in den frühen Morgenstunden ihr Ende nahm.

Danke an alle die mitgewirkt haben und bis nächstes Jahr!!!

„Kommando Rhino“ trifft sich mit der Stadt Pressemitteilung vom 5. Februar 2010

„Kommando Rhino“ trifft sich mit der Stadt
Pressemitteilung vom 5. Februar 2010

Am Freitag, den 5. Februar 2010, wird ein von der Stadt Freiburg initiiertes Treffen mit „Kommando Rhino“ stattfinden. Nach anstrengenden Versuchen, mit der Stadt einen konstruktiven Rahmen zu finden, scheiterten diese.

Die Stadt setzte daraufhin ihren eigenen Rahmen für ein solches Gepräch fest, indem sie GemeinderätInnen und StadtteilvertreterInnen als GesprächsteilnehmerInnen ablehnte (Pressemitteilung vom 25. Januar 2010).

Das Vorgehen der Stadt Freiburg hat ein konstruktives Zusammenkommen im Vorhinein gesprengt. Die Bedingungen des Gepräches müssen beide Parteien annehmen, um eine geeignete Lösung der Probleme zu finden. Als Zeichen unserer Kommunikationsbereitschaft werden wir den Termin am Freitag wahrnehmen, jedoch sind die Bedingungen, die die Stadt uns stellt, inakzeptabel. Nicht nur, dass über unsere Vorschläge, wie z.B. einen neutralen Gesprächsort, hinweggegangen wird, uns wird auch vorgeschrieben, welche GesprächsteilnehmerInnen „sinnvoll“ seien und welche nicht.

Wir werden die Wahl der Personen, die wir in das Gespräch miteinbeziehen wollen, selbst treffen.

Folgende Themenbereiche sind für uns wichtig für ein Gespräch:

- Die mögliche Zwischennutzung des M1-Geländes, also eine Koexistenz unseres Wagenplatzkollektivs mit dem Expo-​Pavillion

- Die Gestaltung des M1-Geländes den in der Vauban lebenden Menschen zu überlassen

- Mit Hilfe eines WäglerInnenkomitees die Situation der am Straßenrand stehenden WagenbewohnerInnen zu verbessern

Wir erhoffen uns kein „Happy End“ am Freitag. Denn die geringe Diskussionsbereitschaft seitens der Stadt und die Tragweite des Gesprächs traten während der Kommunikation um einen geeigneten Termin sehr klar zutage: „Die Flächen, die sie uns übermittelt haben, gilt es nun zu diskutieren“ (Zitat der Stadtverwaltung).

KiGa auf Rhino

Kindergarten zu Besuch bei “Kommando Rhino”

Am Mittwoch, den 27. Januar 2010, empfingen wir hier auf dem Platz mal ein etwas anderes Publikum als üblich. 18 Kinder eines in der Nähe liegenden Kindergartens und deren BetreuerInnen fielen Mittags auf dem Platz ein, um die unüblicherweise rauchfreie Kneipe zu squatten. Nachdem die Umgebung erforscht und ausspioniert wurde, gab es leckeres warmes Essen. Nach einigen Spielen und ein paar Geschichten verließen uns leider unsere jungen SupporterInnen und wurden von deren Eltern in Gewahrsam genommen und abgeführt.

Pressemitteilung vom 25.01.2010

Stadt sagt Gespräch mit “Kommando Rhino” wegen Teilnahme von Gemeinderäten ab!

Am Dienstag, den 21.01.2010 hätte ein Gespräch zwischen der Stadt und “Kommando Rhino” stattfinden sollen. Nach einigen Vorverhandlungen über den Rahmen des Gespräches, einigten sich beiden Parteien, die Presse nicht direkt zum Gespräch einzuladen.

“Kommando Rhino” lud für ein konstruktives Gespräch eine Anwältin, zwei Vertreter aus dem Gemeinderat (Coinneach Mc Cabe, Atai Keller), einen Vertreter des tadtteilvereins Vauban (Bobby Glatz) und eine Vertreterin der SUSI ein. Hierauf teilte die persönliche Referentin des OB, Annette Schubert, mit, dass unter diesen Bedingungen der OB nicht am Gespräch teilnehmen werde.

Wir haben bewusst zwei Gemeinderäte und unsere Anwältin eingeladen, um rechtlich und kommunal politisch abgesichert zu sein. Die weiteren Gesprächsteilnehmenden, waren auch schon bei dem Gespräch mit der Stadt am 7. Oktober 2009 anwesend.

Sehr kurzfristig teilte die Stadt heute morgen mit, der Rahmen sei unpassend für ein konstruktives und verbindliches Gespräch und ließ den Termin platzen. In dieser Mail wurde weder auf einen neuen Termin eingegangen, noch die Beweggründe der Stadt näher erläutert.

“Ich verstehe nicht, weshalb die Anwesenheit zweier Gemeinderäte dem konstruktiven Verlauf des Gespräches im Wege stehen?” sagt B. Setzer vom Wagenkollektiv “Kommando Rhino” “Uns ist unklar, warum der zuvor telefonisch bestätigte Termin nun aufgrund einer nicht nachvollziehbaren Aussage abgesagt wird. Die Stadt hat in ihrer
Einladung zu diesem Gespräch keinen Rahmen vorgegeben, gegen den wir verstoßen hätten können, behauptet dies aber in ihrem heutigen Schreiben.”

Wir sind immer noch gesprächsbereit und fordern die Stadt zu einem neuen Dialog auf, um eine Lösung für das Wagenkollektiv zu finden.

Aufruf zum Winterzauber

Am 30. Januar laden die BewohnerInnen des Stadtteils und Kommando Rhino zum Vauban WinterZauber ein.
Geplant sind ein Umzug, die WinterZauberParade durch das Vauban und allerlei Veranstaltungen, bei denen der Stadtteil sich mit all seinen Gesichtern zeigt. Mit diesem Straßenfest demonstrieren die BewohnerInnen des Stadtteils, was sie von den Bebauungsplänen der Stadt am Paul-Modersohn-Platz halten, ohne hinreichende Beteiligung des Stadtteils und der AnwohnerInnen. Das Zugeständnis der Stadt an den Stadtteilverein Vauban in der Jury des Architektenwettbewerbes für die Bebauung des „M1“- Geländes mit nur einen Vertreter (von zwölf) in der Jury zu sein, ist uns und den BewohnerInnen zu wenig und bedeutet de facto keine wirkliche Bürgerbeteilung bei der Gestaltung des Geländes. Die Vorgaben für die Bebauung sind von der Stadt festgelegt, ohne die Wünsche der AnwohnerInnen zu berücksichtigen. Das „großzügige“ Angebot der Stadt den Architektenbüros zu gestatten, die geplante Bebauungsdichte um 15% zu unterschreiten, ist kein Zugeständnis sondern Augenwischerei um in der Öffentlichkeit gut dazustehen.

Mit dem WinterZauber wollen wir alle BürgerInnen motivieren, die Pläne der Stadt nicht einfach so hin zu nehmen.

Wer laut ist, wird gehört!
Verleiht dem Stadtteil eine Stimme und beteiligt Euch an einem unvergesslichen Winterzauber im Vauban.

Alle die mitmachen wollen treffen sich am Di. 19.01.10 um 20.00Uhr im Susi-Cafe!
Oder melden sich schriftlich unter: vaubanwinterwahnsinn[at]gmx[dot]de



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