Archiv für August 2009

Presse-Echo

Die Badische Zeitung hat am 24. August 2009 einen Artikel zur M1-Besetzung herausgebracht:
„Wir sind noch in der Ausbauphase“
BZ-Kommentar (Münstereck) dazu:
„Wagenburg-Camp auf Vauban: Auch nicht schlimmer“

25.08.2009 Radio Dreyeckland: „Ein Monat Besetzung durch Kommando Rhino“

26.08.2009 Uni-echo-FM: „Camping mit Kommando Rhino im Vauban“

2. Tag des offenen Wagenplatzes

auch am kommenden Samstag (22.8) laden wir wieder ein…

- zum Besuch unseres neuen Cafes mit Kaffee und Kuchen ab 10 Uhr
- zur reichhaltigen Volxküche mit lecker Gemüse, Salat, Nachtisch und so weiter. Schnippeln und mit kochen ab 17 Uhr.
- zur zweiten offenen Gesprächsrunde: „Wie geht es weiter mit M1?“ 18 Uhr
- und zum OpenAir-Kino um 21 Uhr

Danach lassen wir den Tag wieder gemütlich am Feuer ausklingen.

KOMMET ZUHAUF!

Medienberichte dazu:
Radio Dreyeckland 21.08.2009: Gespräch mit dem Kommando Rhino

Tag des offenen Wagenplatzes

Wir, der neue Wagenplatz Kommando Rhino, laden am Samstag, den 15.08.09, alle BewohnerInnen des Stadtteils und Interessierte auf den neu gestalteten Platz am Paula-Modersohn-Platz ein.
Das Gelände ist seit mehr als drei Monaten von Umwelt- und FreiraumaktivistInnen besetzt. Seit ca. zwei Wochen hat sich das politische Kunst-, Kultur- und Wagenkollektiv “Kommando Rhino” in die Besetzung mit eingebracht. Wir demonstrieren damit für mehr selbstbeteiligung der Menschen aus dem Stadtteilviertel Vauban an einer öffentlichen Nutzung des Geländes und für mehr Wagenplätze.
Für Samstag haben wir ein vielfältiges Programm zusammengestellt, jedoch seid ihr alle willkommen, euch mit einzubringen.

10 Uhr:
Café mit lecker Kaffee, Kuchen und was ihr so mitbringt

13 Uhr:
Kinderprogramm (Jonglieren, Schminken und Basteln)

16 Uhr:
Pizza zum selbermachen im neugebauten Lehmofen

18 Uhr:
Offene Gesprächsrunde “Wie geht’s weiter mit M1?”

21 Uhr:
Film: “Die Schattenparker – Das böse Unbekannte in FR”

Danach lassen wir den Tag gemütlich am Feuer ausklingen…

PM vom 10.08.09

Die M1 Besetzung auf Vauban geht in die zweite Runde

Das M1­ Gelände bleibt besetzt bis eine Beteiligung der Betroffenen erreicht wird. Das Gelände soll eine Perspektive bekommen, die nicht auf wirtschaftlichem Profit, sondern auf der Selbstbeteiligung aller beruht und einen lebenswerten Stadtteileingang ermöglicht.

Durch die Besetzung des Geländes M1 sowie der Unfähigkeit der mittlerweile abgesprungenen Investoren, Schröder und Archi­Buschmann, sind die ursprüglichen Pläne ­ ein Greenbusiness Centre zu errichten ­ gescheitert. Derweil ist ein offener Freiraum entstanden auf dem das politische, Kultur­, Kunst­ und Wagenkollektiv „Kommando Rhino“ für mehr Wagenleben demonstriert. Ganz Freiburg wird zugepflastert und nun präsentiert die Stadt, nachdem der Green­Business­-Deal geplatzt ist, eine soziale Lösung: Die Freiburger Stadtbau (FSB) als Projektpartnerin.

Statt bezahlbaren Wohnraum zu fördern investiert diese lieber in „pfiffige“ Luxusprojekte. Die angeblich soziale Lösung wird wieder nur zu überhöhten Mieten und der weiteren Errichtung von Prestigeobjekten führen. In der Vergangenheit ist diese Tendez stark spürbar geworden. Statt das Gelände öffentlich auszuschreiben, setzt man auf einen kommunalen Deal mit dieser Tochtergesellschaft der Stadt. Der Deal erscheint einem vielleicht zunächst vorteilhaft, letztlich wird er aber wieder u.a. auf Kosten der
Stadtbau­-MieterInnen gehen. Die Stadtspitze geht mit der Ansage einer Veräußerung der Statdbau in den kommenden OB Wahlkampf. Eine Beteiligung der FSB ist nicht mit einer öffentlichen Lösung zuverwechseln. Mietpreiserhöhungen und Verdrängung dürften vielen von uns bekannt sein.

Das eilig aus der Tasche gezogene Modell der Stadt, welches Eigentumswohnungen und Geschäfte auf dem M1 Gelände vorsieht, steht beispielhaft für einen Auschluss der Öffenlichkeit und verhindert jegliche Beteiligung. Die AnwohnerInnen haben sich mehrfach klar gegen eine profitorientierte Lösungausgesprochen. Doch ihre Meinung scheint für OB Dieter Salomon eine untergeordnete Rolle zu spielen.Die Betroffenen werden ignoriert, eine massive Bebauung des Platzes steht an und Repression gegen die BesetzerInnen könnte folgen.

Wir werden unseren Kampf für eine soziale und ökologische Lösung weiterführen.
Die Pläne der Stadt müssen gestoppt werden.

Gruppe M1 ­ Für Alle, Wagenplatz Kommando­Rhino, FREIräume­PiratInnen

Die allerersten Bilder…

…von Anfang August 2009:
http://linksunten.indymedia.org/de/node/9415

… vom September 2009:
http://linksunten.indymedia.org/node/11263

Das Green Business Center wird nicht gebaut

Medienberichte dazu:
Badische Zeitung 3.8.2009: „Der Deal ist geplatzt“
Pressemitteilung der Stadt Freiburg (03.08.2009)
Fudder 3.8.2009 : Vauban-Besetzung: Jetzt soll die Stadtbau ran
Radio Dreyeckland 03.08.2009: Interview mit Bobby Glatz und Kommando Rhino

PM vom 30.07.09

WäglerInnen besetzen Sommerloch

Am Freitag, den 31. Juli, soll das städtische Gelände „M1“ in der Vauban an den Architekten Baumann und den Spekulanten Dr. Schröder verkauft werden. Seit Beginn der Planung gibt es lauten Protest unter anderem durch den Stadtteilverein gegen den Bau des Green-Business-Centers. Seit dem 9. Mai ist das M1-Gelände in der Vauban von Freiraum- und UmweltaktivistInnen besetzt. Seither fanden verschiedene Veranstaltungen wie Flohmärkte, Kinderfeste, Vorträge, Aufführungen und Konzerte statt.

Drei Tage vor dem Verkauf hat das Wagenkollektiv „Kommando Rhino“ demonstrativ das Gelände befahren, um gegen die Errichtung eines Betonklotzes mit grünem Öko-Image zu protestieren. Der Name des Kollektivs bezieht sich auf das 2007 geräumte Wohnprojekt „Rhino“ in Genf. Einer der für die Räumung Verantwortlichen war Dr. Schröder.

Unser Kollektiv ist seit über einem Jahr auf der Suche nach einem Platz in Freiburg, auf welchem selbstverwaltetes Wagenleben möglich ist. Die bereits existierenden Projekte Eselswinkel, Rieselfeld und Schattenparker haben keinen weiteren Platz für Zuzug. Im Falle des Verkaufs ist der grüne selbstverwaltete Freiraum akut von Räumung bedroht. Auch wenn wir wegen des Lärms und der VAG-
Überwachung mittelfristig umziehen wollen, werden wir unseren Widerstand gegen die drohende Privatisierung und unseren Kampf für mehr Wagenplätze weiterführen.

Mit unserer Aktion solidarisieren wir uns mit den BewohnerInnen des Stadteils Vauban, welche in die Planungen der Stadt zum Verkauf des M1-Geländes nicht mit einbezogen wurden und die eigene Vorstellungen für die Nutzung entwickelt haben. Wir wollen selbst bestimmen, in welche Richtung sich unsere Stadt passiert. Wir fordern mehr Mitbestimmung der Quartier-BewohnerInnen, mehr Freiräume für selbstbestimmtes Leben, mehr Wagenplätze und ein Ende der neoliberalen Stadtumstrukturierung.

Notre mémoire est longue, notre rage est large !

Medienberichte dazu:
31.07.2009 Fudder: „Kommando Rhino verstärkt Vaubanbesetzer“
http://fudder.de/index.php?id=163&tx_ttnews[tt_news]=11899

02.08.2009 Indy: „Der letzte Sommer des M1?“
http://linksunten.indymedia.org/node/9346