Räumt die Straßen, nicht die Plätze!

Pressemitteilung vom 10.01.2010

Am 9. Januar fand in der Freiburger Innenstadt eine Demonstration für den Erhalt von „Kommando Rhino“ statt.

Etwa 250 Menschen haben am Samstag zusammen mit „Kommando Rhino“ in der Freiburger Innenstadt für mehr selbstverwaltete Wagenplätze demonstriert. Die Demo verlief erfolgreich und friedlich. Der Demonstrationszug zog durch die Kaiser-Joseph-Straße zum Rathaus, über den „Platz der Alten Synagoge“ ins Grün und später in die Vauban. Mit
dabei waren unter anderem ein kreativ gebautes „Rhino-Mobil“, weitere fantasievolle Wägen und viele bunte Transparente. An mehreren Punkten der Strecke waren Redebeiträge zu hören und es wurden Flyer verteilt.

Unsere Situation auf dem „M1″-Gelände hat sich nicht verändert. Wir sind akut räumungsbedroht, ohne zu wissen wo wir unterkommen können, wenn wir geräumt werden.

Am 14. Januar treffen wir uns mit der Stadt zu einem Gespräch, von dem wir nicht wissen, was uns erwarten wird.
(Der Termin wurde auf den 21. Januar verschoben.)

Der Standpunkt der Stadt steht fest: „Es wird in Freiburg keine weiteren Wagenplätze mehr geben“. Auch der Gemeinderatsbeschluss von 1996 der besagt, dass es „keine weitere Duldung von Wagenburgen auf städtischem Gelände“ geben wird, erleichtert eine schnelle und für alle Beteiligten angemessene Lösung nicht. Die von der Stadt
favorisierte Lösung mit einem Wagenplatz auf Privatgelände ist für uns nach wie vor keine Möglichkeit. Wir vertrauen der Stadt nicht, dass wir auf diesem Weg in absehbarer Zeit einen neuen, selbstverwalteten Wagenplatz bekommen.

Wir fordern die Stadt auf, sich ernsthaft mit uns zu beschäftigen und uns eine angemessene Zwischenlösung zur Verfügung zu stellen.

Desweiteren fordern wir eine generelle Zwischennutzung von leerstehenden Plätzen für WagenbewohnerInnen.

Außerdem fordern wir nach wie vor eine wirkliche Beteiligung der BewohnerInnen der Vauban am Planungsprozess zur Bebauung des „M1″-Geländes.

Für mehr selbstverwaltete Wagenplätze!
Kommando Rhino bleibt!


1 Antwort auf „Räumt die Straßen, nicht die Plätze!“


  1. 1 Malcom & Tom 13. Januar 2010 um 5:47 Uhr

    Des­wei­te­ren for­dern wir eine ge­ne­rel­le Zwi­schen­nut­zung von leer­ste­hen­den Plät­zen für Wa­gen­be­woh­ne­rIn­nen.

    …………………………………………..das wäre die genialste Lösung für alle Beteiligten, aber wir leben im KAPITALISMUS und da will man nichts, auf keinen Fall abgeben, weil sie so egoistisch sind, das einem, sorry …das kotzen kommt.

    Wir haben ihnen doch schon Bewiesen das man so LEBEN kann, WagenPlätze werden von Leuten ins Leben gerufen, die ihr Leben selbst gestalten wollen, und an andere weitergeben, die auch ein solches Leben LEBEN möchten…was ist daran verkehrt,

    aber

    gerade das ist es was sie ja eigendlich nich wolln. wenn viele Leute auf einmal so denken… ja dan hätten sie irgendwann mal ein Problem. Was sie eigendlich schon haben. ANDERSDENKENDE sind für sie zum Problem geworden, jedes Jahr kommen neue hinzu. Die sie dan wieder kriminalisiern, weil sie halt anders denken.

    WIR BRAUCHEN PLATZ

    es kann doch nicht angehn das Menschen vertrieben werden, die ein Stück von der Erde benutzen wo NICHT aber auch gar NICHTS is, steht Leer, in 6 Monaten bauen da Leute was für sich und auch ANDERE auf, man könnte jetzt sagen kann doch nicht angehn zudenken das man devon ausgehn muss das das wieder von der Regierung-Land-Bund-Bürgermeister-Polizei-Initiative vieleicht zerstört wird…
    doch is noch ungewiss!

    und die nächsten die es dann wieder machen , ja was ist mit den. Es war immer das selbe TraRA. UNliebsame MENSCHEN werden verjagt, geschlagen,eingesperrt,das Eigentum zerstört.

    IMMER NACH DEM MOTTO : LERNT SCHÖN FLEISIG, UND SPÄTER SAGEN WIR EUCH WIE WIRS MIT E U C H MACHEN, äh hab ich da was nich verstanden

    Äcker werden bestellt
    Häuser werden gebaut
    WAGENPLÄTZE entstehen halt auch, mal hin und wieder , wo is da das Problem, sind wir EUCH zu dreckig ?

    Papier alle

    Malcom & Tom

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